Zum Inhalt
Innenbereich

Newsletteranmeldung

Erhalten Sie die neusten Blogs und News automatisch per Email. Hier zum Anmeldeformular

Nachhaltigkeit in allen Bereichen – mit neuer PV-Anlage und viel Kraft in die Zukunft

18. February 2025 · ·

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema in unserer Gesellschaft – und auch in der Universitären Altersmedizin Felix Platter (UAFP). Im Gespräch mit Michael von Passavant, Projektmanager im Bereich Betrieb und Nachhaltigkeitsbeauftragter der UAFP, werfen wir einen Blick auf die aktuellen Initiativen und Herausforderungen, die mit einem nachhaltigen Betrieb in einem Spital verbunden sind.Der Weg zur NachhaltigkeitMichael von Passavant ist seit drei Jahren in der UAFP als Projektmanager im Bereich Betrieb tätig. «Die Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Strategie und des Leitbildes der UAFP», erklärt er. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen betrifft nicht nur den Betrieb mit seinen Fachabteilungen – vom Facility Management über die Küche bis hin zum Einkauf –, sondern auch alle weiteren Berufsgruppen in der UAFP.Für ihn persönlich bedeutet Nachhaltigkeit, «so zu leben und zu konsumieren, wie es uns gut tut und dabei Rücksicht auf alle anderen und auf zukünftige Generationen zu nehmen». Diese Einstellung prägt seine Arbeit und die Bestrebungen der UAFP in Sachen Umweltbewusstsein.Eine neue PV-Anlage geht ans NetzEin wichtiges Ziel der UAFP ist die Weiterentwicklung ihres Umweltmanagementsystems. Dieses soll alle umweltrelevanten Themen im Unternehmen systematisch erfassen und Verbesserungen in Bereichen wie Energieverbrauch, Abfallmanagement und Ressourcennutzung erreichen. «Ziel ist es, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und wir können damit sogar Kosten im Betrieb einsparen», betont Michael von Passavant. Besonders wichtig sind ihm dabei die Bereiche Gebäudeinfrastruktur, Lebensmittel, Mobilität und Verbrauchsmaterialien, da sie den grössten Einfluss auf Umwelt und Nachhaltigkeit haben.Ein weiteres Highlight der aktuellen Nachhaltigkeitsprojekte ist die kürzlich installierte Solaranlage auf dem neuen Gebäude der UAFP. Auf dem Dach des 100 mal 100 Meter grossen Neubaus wurde eine Photovoltaikanlage mit 893 Modulen installiert. Sie liefert eine Gesamtleistung von rund 397 Kilowatt und wird einen Teil des Strombedarfs des Spitals direkt vor Ort decken. «Mit der Solaranlage leisten wir einen Beitrag zu saubrerer Stromversorgung und sparen langfristig auch Energiekosten», erklärt Michael von Passavant. Die prognostizierte Jahresproduktion von rund 380.000 Kilowattstunden kann vollständig vor Ort genutzt werden und bietet dem Spital langfristige Planungssicherheit.Warum Nachhaltigkeit so wichtig für die UAFP istMichael von Passavant nennt auch ganz persönliche Beweggründe für sein Engagement in diesem Bereich: «Als Vater von zwei kleinen Kindern liegt es mir besonders am Herzen, dass wir jetzt so leben, dass unsere Kinder in Zukunft ein lebenswertes Leben führen können.» Auch als Spital, das sich auf Altersmedizin spezialisiert hat, sieht er die UAFP in der Verantwortung: «Ältere Menschen sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen, deshalb sollten wir, neben unserem medizinischen Wirken, einen weiteren Beitrag leisten, um ihnen gute Lebensbedingungen zu bieten.»

… Lesen Sie mehr

«Wir pflegen das Image des Hauses» oder warum die Hauswirtschaft der UAFP mehr als nur Sauberkeit ist

11. February 2025 · ·

Alles andere als «nine to five»: Die Hauswirtschaft spielt eine wichtige Rolle im täglichen Spitalbetrieb der UAFP. Saubere Zimmer, frische Berufskleidung, organisierte Transporte – all das und noch viel mehr liegt in den Händen eines engagierten Teams. Ihre Arbeit geht dabei weit über die Reinigung hinaus. «Wir pflegen das Image des Hauses», betont Janet Taj, Fachabteilungsleiterin der Hauswirtschaft.Vielfältige Aufgaben für einen reibungslosen SpitalalltagDas Tätigkeitsfeld der Hauswirtschaft umfasst weit mehr als nur die Reinigung der Patientenzimmer und Gemeinschaftsbereiche. Das Team kümmert sich auch um den Bettentransport, die fachgerechte Aufbereitung der Betten sowie die Verwaltung der Berufs- und Stationswäsche. Auch die zentrale Abfallentsorgung und die Unterstützung bei hausinternen Veranstaltungen gehören zu den Aufgaben. Eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe ist der Fahrdienst zwischen der UAFP und dem Universitätsspital Basel, um Laborproben und medizinisches Material zu transportieren.Hinter diesen wichtigen Aufgaben steht ein engagiertes Team von rund 60 Mitarbeitenden, das in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten organisiert ist. «Unser Team ist bunt gemischt – einige arbeiten schon seit vielen Jahren hier und sind der UAFP treu verbunden», erzählt Janet Taj. Diese Vielfalt und Erfahrung sorgen dafür, dass die täglichen Herausforderungen zuverlässig gemeistert werden.«Wir sind den ganzen Tag von Menschen umgeben»Für Janet Taj und ihr Team beginnt der Arbeitsalltag früh: «Der Start ist immer gleich. Um 6.30 Uhr beginnt der tägliche Rapport. Das ist immer schön, man sieht das ganze Team und kann gemeinsam in den Tag starten.» Für Janet Taj folgt ein abwechslungsreicher Tag voller Koordination, Schnittstellenarbeit und Projektmanagement. «Kein Tag ist wie der andere und genau das macht die Arbeit der Hauswirtschaft so spannend.»Flexibilität ist auch im Team gefragt. «Man muss körperlich belastbar, dienstleistungsorientiert und kontaktfreudig sein, denn wir sind den ganzen Tag von Menschen umgeben», erklärt Janet Taj. Besonders wichtig sei auch ein ausgeprägter Sinn für Ordnung, Sauberkeit und Hygiene.Automatisierte Herausgabe der Berufswäsche und ReinigungsroboterDie grösste Herausforderung für das Hauswirtschaftsteam ist die Unvorhersehbarkeit des Alltags. «Je nach Arbeitsaufkommen, Patientenzahl und internen Ressourcen müssen wir uns immer wieder neu organisieren», sagt Janet Taj. Eine der intensivsten Zeiten war zweifelslos die Corona-Pandemie, in der das Team mit Unsicherheit und hohem Druck umgehen musste. «Wir wurden ins kalte Wasser geworfen. Viele Krisensitzungen, viel Unsicherheit – aber wir haben es geschafft. Seitdem wird unsere Arbeit noch mehr geschätzt.»Neben den täglichen Herausforderungen setzt die Hauswirtschaft der UAFP auch auf innovative Lösungen. Ein Beispiel dafür ist die Q-Gate-Maschine, eine automatisierte Kleiderausgabe, die auf RFID-Technologie basiert. Sie ermöglicht eine kontrollierte Ausgabe der Berufskleidung und sorgt für eine effizientere Verwaltung. Darüber hinaus ist Janet Taj stets auf der Suche nach neuen Technologien, wie zum Beispiel Reinigungsrobotern.Ein starkes Team mit HerzWas macht die Arbeit in der Hauswirtschaft so besonders? Für Janet Taj ist die Antwort klar: «Egal wie stressig der Alltag ist, das Team hält immer zusammen. Wir sind wie eine Familie.» Diese enge Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung sind das Herz einer Abteilung, die oft im Hintergrund arbeitet, aber für den gesamten Spitalbetrieb unverzichtbar ist.

… Lesen Sie mehr

Die Aufnahmestation der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER – jeden Tag 24 Stunden offen

28. January 2025 · ·

Rund um die Uhr hat sie geöffnet – die Aufnahmestation der UAFP. Innerhalb von zwei Stunden werden die Patientinnen und Patienten aufgenommen, kennen gelernt, medizinisch versorgt und die nötigen Unterlagen zusammengestellt, um sie an die Zielstation verweisen zu können. Die Aufnahmestation ein quirliger Ort, an dem kein Tag wie der andere ist. Rachel Walgenwitz erzählt aus ihrer 40-jährigen Erfahrung:Effiziente Prozesse für eine optimale VersorgungEs kommt auf Genauigkeit an, wie Rachel Walgenwitz, langjährige Stationsleiterin, erklärt: «Wir müssen sicherstellen, dass keine wichtigen Informationen oder Untersuchungen übersehen werden, da dies erhebliche Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf haben kann.»Die Aufnahmestation ist darauf ausgelegt, sowohl medizinische als auch administrative Abläufe effizient zu gestalten. Rund um die Uhr geöffnet, nimmt sie Patientinnen und Patienten persönlich und individuell auf. Die Zielsetzung ist klar: Innerhalb von maximal zwei Stunden sollen die Patientinnen und Patienten weitergeleitet werden.Die Station ist Schnittstelle zu den Transportdiensten wie der Sanität Basel und anderen Patiententransporten und steht in ständigem Austausch mit dem Notfallzentrum des Universitätsspitals Basel. Vom geplanten Eintritt bis zum Akutfall: Hier wird jeder Schritt sorgfältig koordiniert, um den Übergang in die Zielstationen so reibungslos wie möglich zu gestalten.Ein erfahrenes und interdisziplinäres TeamDas Team der Aufnahmestation setzt sich aus Fachpersonen verschiedener Disziplinen zusammen, darunter Oberärztinnen und -ärzte, Assistenzärztinnen und -ärzte, Pflegefachpersonen und APN. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtig, um rasch und gezielt auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingehen zu können.«Unser Team arbeitet sehr strukturiert – besonders in stressigen Situationen», berichtet Walgenwitz. Bei Überlastung übernimmt die Stationsleitung Aufgaben wie die Triage oder die Organisation von Ressourcen, um den reibungslosen Ablauf der Station sicherzustellen.Die Aufnahmestation als LernortDie Arbeit auf der Aufnahmestation ist geprägt von Abwechslung und unvorhersehbaren Situationen. Kein Tag ist wie der andere: Die Patientinnen und Patienten kommen mit den unterschiedlichsten Beschwerden und Hintergründen. Besonders häufig werden Eingangslabore, EKGs oder Röntgenaufnahmen durchgeführt, wobei Art und Umfang der Untersuchungen stark vom individuellen Fall abhängen.Diese Abwechslung macht die Station zu einem anspruchsvollen, aber auch lernintensiven Arbeitsumfeld. «Für mich ist die Aufnahmestation ein echter Lernort», so Walgenwitz. «Hier gibt es immer etwas Neues, und man kann sich kontinuierlich weiterentwickeln.»Rachel Walgenwitz selbst ist seit 40 Jahren an der UAFP tätig und schätzt besonders die Dynamik und das vielfältige Miteinander. «Ich arbeite hier mit Herz und Seele, weil mich die Betreuung älterer Menschen fasziniert. Diese Leidenschaft spüren auch die Patientinnen und Patienten. Das macht meine Arbeit jeden Tag aufs Neue so erfüllend.»Empathie im MittelpunktEin zentraler Aspekt der Arbeit auf der Aufnahmestation ist die persönliche Betreuung. Regelmässige Besuche in den Zimmern und ein offenes Ohr für die Anliegen der Patientinnen und Patienten schaffen Vertrauen. «Unsere Präsenz gibt den Patientinnen und Patienten das Gefühl, gut aufgehoben zu sein», erklärt Walgenwitz.

… Lesen Sie mehr

Geistig fit bleiben dank Kreuzworträtsel lösen? Unser Spezialist klärt auf

21. January 2025 · ·

«Ich löse jeden Tag ein Kreuzworträtsel. Damit mache ich genug für meine geistige Fitness.» Stimmt das wirklich oder ist das nur ein Mythos? Dr. phil. Michael Ehrensperger, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP an der Memory Clinic, kennt sich bestens mit dem Thema aus. Er weiss: «Nein, das ist nicht ausreichend. Das Lösen von Kreuzworträtseln ist eine Möglichkeit, sein Gehirn zu nutzen. Es sollten allerdings nicht nur diese Art von Aufgaben gelöst werden, da sehr spezifisches Wissen abgefragt wird, das sich mit der Zeit auch wiederholt.»Vielseitige Aktivitäten sinnvollDie Forschung zur Vorbeugung von Hirnleistungsstörungen hat gezeigt, dass im Alltag eine möglichst vielfältige kognitive Stimulation sinnvoll ist. Neben dem Lösen von Rätseln gehören dazu auch das Lesen, Brettspiele spielen sowie Musizieren und Bewegung, zum Beispiel Tanzen. Werden solche kognitiven Aktivitäten mehrfach pro Woche ausgeübt, kann dies das Risiko einer Verschlechterung von Hirnleistungen deutlich reduzieren. Diese vielseitigen Aktivitäten zielen auf eine generelle Stimulierung des Gehirns ab.Daher ist es für die «Hirn-Fitness» auch ideal, wenn man viel mit Menschen redet und interagiert, wenn man sich sozial engagiert und wenn man sich Vereinen und Gruppen anschliesst. Werden diese Aktivitäten lebenslang ausgeübt, ist das Gehirn auf günstige Art gefordert.Aus wissenschaftlichen Erhebungen wissen wir: Es gibt einen positiven Zusammenhang zwischen kognitiven Freizeit-Aktivitäten auf der einen Seite und verbesserten Hirnleistungen sowie einem geringeren Demenz-Risiko auf der anderen Seite. Eine einseitige Förderung, bei der man nur das Gedächtnis trainiert (und das beim Kreuzworträtsel auch noch auf eine spezielle Art), ist also nicht so effektiv.Auch auf die Bewegung und Ernährung kommts anDas Schlagwort in der heutigen Forschung zur Vorbeugung von Hirnleistungs-Defiziten ist «multimodal»: Neben der geistigen und der sozialen Aktivität sollte deshalb auch die Förderung der körperlichen Aktivität, eine Optimierung der Ernährung und die bestmögliche Behandlung der vaskulären Risikofaktoren (gut fürs Herz ist auch gut fürs Hirn) erfolgen sowie auf eine ausreichende Schlaf-Dauer und -Qualität geachtet werden.Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, besuchen Sie unseren Stand an der HealtExpo in Basel am 22. Februar in der St. Jakobshalle.

… Lesen Sie mehr

Stürze vermeiden dank KI-gestützter Technologie

14. January 2025 · ·
Pflegende helfen einen Patient am Laufen

Menschen mit einem Delir (Akute Verwirrtheit) müssen speziell überwacht und betreut werden. Sie stürzen bis zu 12-mal häufiger als Menschen ohne Delir. Stürze können traumatisierend erlebt werden und die Selbständigkeit beeinflussen. Wiederholte Stürze insbesondere mit Verletzungen können Hospitalisationen verlängern und die Chance auf eine Rückkehr in die häusliche Umgebung mindern.In vielen Spitälern werden zur Sturzvermeidung Kontaktmatten vor dem Bett, so genannte Klingelmatten, eingesetzt. Alternativ werden Zeitarbeitskräfte als Sitzwache rund um die Uhr im Zimmer zur Beobachtung und auch zur Betreuung eingesetzt, um das Sturzrisiko bei einem Aufstehen des Patienten zu minimieren.Frühwarnsystem informiert Pflege über BettfluchtmusterDie Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER geht seit 2021 neue, innovative Wege. Um den Patientinnen und Patienten mit Delir eine möglichst stressfreie Umgebung zu bieten, ist auf der DelirUnit und der Alterspsychiatrie in allen Patientenzimmern sowie in den Aufenthaltsräumen das digitale Frühwarnsystem QUMEA® installiert. QUMEA ist ein Bewegungsmelder auf Radarbasis, der in Kombination mit künstlicher Intelligenz menschliche Bewegungsmuster analysiert und in einer App die zuständige Pflegeperson unauffällig informiert, wenn sich Bettausstiegsaktivitäten oder Stürze von Patientinnen und Patienten ankündigen. Der Patient erhält dadurch rechtzeitig Hilfe. Das System erhöht damit die Patientensicherheit durch Sturzprävention und unterstützt das Pflegepersonal bei der Überwachung der Mobilität der Patientinnen und Patienten. QUMEA ist weltweit das erste und einzige System, das zuverlässige Statistiken über Sturzraten ermittelt. Weil die Warnungen dezent auf Smartphones ausgegeben werden, reduziert sich der Lärmpegel der Patientenrufanlage um 75%, was eine ruhigere Umgebung schafft. Dies fördert die Genesung unserer Patientinnen und Patienten und mindert die akustische Stressbelastung der Mitarbeitenden. Die Technologie schirmt Mitarbeitende vor unnötigen Warnungen ab, so dass sie mit weniger Arbeitsunterbrechungen ihren Tätigkeiten nachkommen können.QumPreFall-Studie belegt Wirksamkeit der TechnologieOb eine KI-gestützte Sturzprophylaxe (QUMEA) effektiver vor Stürzen schützt als ein traditionelles System (Klingelmatte), hat Dr. phil. Wolfgang Hasemann, Lehrbeauftragter der Universität Basel und [WH1] ehemaliger Leiter des Basler Demenz-Delir-Programms, in seiner QumPreFall-Studie untersucht. Die Ergebnisse stellte er im November 2024 der Öffentlichkeit vor. Es zeigte sich, dass es bei den Patienten, welche mit QUMEA überwacht wurden, zu 43% weniger Stürzen kam als bei jenen Patienten, welche eine Kontaktmatte vor ihrem Bett hatten. Zudem ist der Pflegeaufwand wesentlich geringer als bei Sitzwachen oder einer Klingelmatte.

… Lesen Sie mehr

Mit Herz und Kompetenz: Die Sozialberatung als zentrale Stütze in der UAFP

07. January 2025 · ·
Sozialberaterin im Felix Platter

Die Sozialberatung ist in der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER (UAFP) ein integraler Bestandteil des interprofessionellen Teams bestehend aus ärztlichem Dienst, Pflegenden sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Während des Spitalaufenthalts jeder Patientin bzw. jedes Patienten koordiniert die Sozialberatung die anstehenden Aufgaben, die nach dem Spitalaustritt erforderlich sind. Sie organisiert die Nachsorge, informiert die beteiligten Personen und ist Ansprechpartner bei organisatorischen Fragen.Soziale Unterstützung von Anfang anWas die Arbeit in der UAFP besonders macht, ist die konsequente Einbindung der Sozialarbeit in den Behandlungsplan aller Patientinnen und Patienten. Derya Ünek ist Sozialarbeiterin in der UAFP und begleitet sowohl Patienten als auch Angehörige vom Spitaleintritt bis zur Entlassung: «Als Sozialarbeiterin kümmere ich mich um die soziale Situation meiner Patientinnen und Patienten – ich berate, unterstütze und begleite.» Zu Beginn führt sie ein umfassendes Abklärungsgespräch, die sogenannte Sozialanamnese. „Letztendlich geht es um die Frage, wie die Person nach ihrem Aufenthalt bei uns wieder gut zurechtkommen kann,“ erklärt Ünek. Dafür werden Informationen zur häuslichen Situation gesammelt, mögliche Unterstützungsangebote und die Verfügbarkeit von Angehörigen geklärt. Diese intensive, persönliche Beratung ermöglicht es, ein umfassendes Bild zu gewinnen und die Weichen für die Zeit nach dem Spitalaufenthalt zu stellen.Feingefühl und Geduld sind wichtige EigenschaftenDie enge Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des Behandlungsteams sowie externen Partnern wie Spitex, Alters- und Pflegeheimen oder der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Diese Koordination ist besonders wichtig, wenn es um schwerwiegende Entscheidungen geht, wie etwa die Verlegung in ein Alters- oder Pflegeheim. Hierbei unterstützt das Team der Sozialberatung mit viel Feingefühl und der nötigen Geduld. „In der Sozialarbeit geht es darum, Menschen in angespannten und oft belastenden Situationen zur Seite zu stehen, ihnen zuzuhören und gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten,“ erklärt sie.

… Lesen Sie mehr