
Depressionen nach einem Schlaganfall (Post-Stroke Depression, PSD) sind keine Seltenheit: Etwa 25 % aller Betroffenen leiden darunter. Da diese psychische Belastung die Genesung und Rehabilitation massiv behindern kann, suchen Forschende intensiv nach neuen Wegen der Vorbeugung und Therapie.

Sigrid Tränker lacht, wenn sie erzählt, wie sie zur Logopädie kam. «Ich habe Soziale Arbeit studiert und als Sozialarbeiterin gearbeitet. Dann habe ich eines Tages in der Zeitung gelesen, dass noch Ausbildungsplätze in der Logopädie frei sind.» Eine Randnotiz, die ihr Leben verändern sollte. Was als Neugier begann, wurde zur Leidenschaft und zu einem Beruf, den sie heute seit über 30 Jahren ausübt. Seit sechs Jahren ist sie Logopädin in der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER.

Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. med. Marc Aurel Busche, Leiter des Departements für demenzielle Erkrankungen und Chefarzt der Memory Clinic der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER, liefert neue Hinweise darauf, wie zwei zentrale krankhafte Eiweisse bei Alzheimer, Amyloid-β und Tau, gemeinsam wichtige Gedächtnisnetzwerke im Gehirn stören.

Viele kennen die klassische, stationäre Rehabilitation: Man wird ins Spital eingewiesen, verbringt Tage oder Wochen auf der Station mit zugewiesenem Zimmer und kehrt schliesslich nach Hause zurück. In der Tagesklinik hingegen kommen die Patientinnen und Patienten ein- bis fünfmal pro Woche tagsüber in die Rehabilitation und schlafen abends im eigenen Bett. Ambulant statt stationär mit der vollen Intensität einer geriatrischen Rehabilitation.





